IT-Management und -Consulting (ITMC)
und -Consulting (ITMC)
Foto: UHH/Denstorf
6. Mai 2026, von A. Dannenberg
EU-Digitalregulierung wird zunehmend komplex – nicht nur aufgrund ihrer inhaltlichen Anforderungen, sondern auch durch die institutionellen Strukturen, die sie für Aufsicht, Umsetzung und Durchsetzung schafft. Für betroffene Stakeholder entsteht damit eine zentrale Herausforderung: Wie lassen sich mehrstufige regulatorische Strukturen schneller erfassen?
In einem neu veröffentlichten Artikel in der Fachzeitschrift Computer Law & Security Review untersucht ein Autor:innenteam rund um Dr. Christian Kurtz, wie konzeptionelle Modellierung dazu beitragen kann, die Strukturen europäischer Digitalregulierung verständlicher zu machen.
Der Beitrag mit dem Titel „Visualizing Regulatory Ecosystems: A New Approach to Mapping EU Regulations as Architectures – The Case of the AI Act“ entwickelt hierfür einen Ansatz zur Visualisierung regulatorischer Ökosysteme und wendet diesen exemplarisch auf den europäischen AI Act an. Der Artikel kann hier abgerufen werden.
Wertvolles Feedback erhielt das Autor:innenteam von Expert:innen des Leibniz-Instituts für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, darunter Prof. Dr. Wolfgang Schulz, sowie von Prof. Dr. Tilo Böhmann, Prof. Dr. Ingrid Schirmer und Prof. Dr. Judith Simon von der Universität Hamburg.
Der Artikel entstand im interdisziplinären Konsortium im Rahmen des Forschungsprojekts „Informing Regulatory Reasoning on Algorithmic Systems in Societal Communication with STEAM – The Socio-Technical Ecosystem Architecture Method“, das von der VolkswagenStiftung gefördert wurde.